Energiesparendes Gesundheitsrisiko?

„Kurz vor dem Start des Verbotes herkömmlicher Glühlampen in der EU haben Mediziner vor Gefahren von Energiesparbirnen gewarnt“, schrieb Focus Online.

Dabei werden Energiesparlampen seit Jahrzehnten eingesetzt. Insbesondere die Leuchtstoffröhren, die in zahlreichen Büros die Decken bevölkern, gehören zum Alltag. Warum warnen „die Mediziner“ erst jetzt? Warum nicht vor 20 Jahren? Und wer sind überhaupt „die Mediziner“?

Die zwangsweise Einführung der Energiesparlampe sei mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachzuvollziehen, sagte der Mediziner Alexander Wunsch in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Abgesehen davon, dass zumindest auf der Website der Neue OZ der Name „Alexander Wunsch“ nicht auftaucht, sind die Gründe sehr wohl mit gesundem Menschenverstand nachzuvollziehen. Diese Art Lampen sind extrem Energieeffizient und haben eine vergleichsweise hohe Lebensdauer. Das diese Leuchtmittel, genau wie Leuchtstoffröhren, nicht in den Hausmüll gehören sollte jedem klar sein.

„Es ist für mich unverständlich, wie Politik und sogar Umweltschutzorganisationen weiter auf ein quecksilberhaltiges Produkt wie die Energiesparlampe setzen“, meinte Wunsch.

Ob das damit zusammenhängt, dass bei der Energieproduktion ebenfalls Quecksilber freigesetzt wird? Auf die Bilanz kommt es an, und die ist bei der Leuchtstofflampe scheinbar, selbst bei unsachgemäßer Entsorgung, günstiger.

Wunsch weiter: Auf Grund der „speziellen UV Strahlung“ der Energiesparlampen, „könnte“ deren Licht das Risiko bestimmter Krankheiten erhöhen.

Das Risikopatienten auf Halogenlampen zurückgreifen können lässt er außen vor. Mir fehlen die Fakten. Eine ganze Generation lebt bereits mit Leuchtstofflampen. Ist das nun gefährlich, gar tödlich? Und wenn ja, warum?


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